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Geschichte

Die Integrale Tagesschule Winterthur ist eine Nonprofit-Organisation, getragen von einem Trägerverein und finanziert durch die Schulgelder.

Gegründet wurde die Privatschule 1995. Schnell hat sie sich einen festen Platz in der Winterthurer Schullandschaft geschaffen. Jugendliche aus einem grossen Einzugsgebiet, von Schaffhausen bis ins Zürcher Unterland, besuchen die itw. Die grosse Nachfrage von Eltern und schulpsychologischen Diensten zeigt, dass unsere Schule eine notwendige Ergänzung im staatlichen Bildungsangebot darstellt.

Es ist ein packendes Abenteuer gemeinsam mit SchülerInnen, Eltern, Vorstand und Team eine Schule zu gestalten, die junge Menschen bestmöglich auf ihre nächsten Schritte ins Leben vorbereitet.

Armin Sieber, ehemaliges Mitglied im Schulleitungskreis

Gegründet wurde die itw als private Tagesschule mit einem starken Fokus auf musisch-kreative Inhalte. Die Schule ist staatlich anerkannt und folgt dem Zürcher Lehrplan.

Seit der Gründung kommen Jugendliche an die itw, weil sie das Konzept, den Fokus auf die individuelle Entwicklung, die Möglichkeiten, die das selbstverantwortliche Lernen eröffnet und die vielen Einladungen für musisch-kreativen Ausdruck schätzen.

Gleichzeitig ist es so, dass seit den ersten Tagen ein grosser Teil der Jugendlichen die itw besucht, weil sie aus unterschiedlichsten Gründen nicht ins öffentliche Schulsystem zu passen scheinen bzw. das Schulsystem nicht zu ihnen. Es gibt viele Gründe, die zu einem Leidensdruck und dem Verlust von Freude und Zuversicht führen können.  

Als lernende Organisation entwickelt und verändert sich die Schule mit den jeweils mitwirkenden Menschen und der Gesellschaft, in der sie sich bewegt und integriert so immer wieder Konzepte und Werkzeuge, die sich in der Haltung ergänzen und als unterstützend erlebt werden.

1995

Gründung itw mit Hauptfokus auf musisch-kreative Elemente. Im Gegensatz zum gängigen Schulmodell gelang es immer mehr, im Schulalltag ein Gleichgewicht zwischen Kopf, Hand und Herz zu finden.

2000

Armin Sieber bringt den «Lösungsorientierten Ansatz» in die Schule (Solution Focused Approach nach Steve deShazer und Insoo Kim Berg). Dieser Ansatz wurde ein wichtiger Pfeiler unserer Schule. Zum Beispiel, dass Widerstand eine wertvolle Kraft sein kann, fanden wir heraus, indem die grosse Vielfalt innerhalb der Schülerschaft und die grosse Bandbreite an biografisch geprägten Charakteristiken uns dazu bewogen, diese Individualität als Ressource zu nützen, Herausforderungen systemisch anzupacken und die Stärken und Ressourcen von jedem Menschen ins Zentrum zu stellen. So konnten wir die mehr oder weniger hilfreichen Etiketten, welche unterschiedliche Jugendliche mit sich mitbrachten, immer mehr verblassen lassen, und die Einzigartigkeit in den Vordergrund rücken.

2003

Die «Gewaltfreie Kommunikation» wird ein zweiter itw-Pfeiler, welcher unsere Schulkultur prägt und stützt (nach Marshall Rosenberg). Dank der Begegnung mit der Gewaltfreien Kommunikation gelingt es uns immer besser, schmerzliche in verbindende Kommunikation zu übersetzen und so Konflikte aufzulösen. Auch unsere Schüler*innen lernen anhand von dieser von ihnen umbenannten „konstruktiven und kooperativen Kommunikation“ tragfähige Beziehungen aufzubauen, zu pflegen und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, ohne anderen irgendeine Art von Gewalt anzutun.

2004

Umzug an die Nelkenstrasse – die Räumlichkeiten an der Schaffhauserstrasse werden trotz des Bürocontainers im Garten knapp, und es braucht für die grösseren Teams mehr Platz. So ziehen wir nach einem gemeinsam getragenen Umbau an die Nelkenstrasse, wo wir heute noch sind.

2005

Basierend auf dem Ansatz von Spiraldynamics entsteht unser Trigon. Das von Clare Graves und Don Beck entwickelte Wertesystem (Erklärungsvideo „Trigon“) wird im Laufe der Jahre immer wesentlicher in der Gestaltung unseres Schulalltags, in der Kommunikation und in den Instrumenten, welche wir zur Unterstützung für Coaching-Gespräche, Standortgespräche usw. anwenden. Ab diesem Jahr teilen wir in verschiedenen Netzwerken Einsichten und Tools, die für andere Organisationen hilfreich sein können.

2007

Erste Versuche mit Flow-Team Organisation. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, spannende Erfahrungen zu machen, wie Teamprozesse besser gelingen können. Anliegen werden von allen gesammelt, übersichtlich dargestellt und mit prozessorientierten Tools umgesetzt (was sich sogar beim gemeinsamen Schulhaus-Schuljahresputz bewährt hat).

2009

Als Ergänzung zur «Gewaltfreien Kommunikation» kommt in den selten vorkommenden, nachhaltigeren Konfliktsituationen der Ansatz der «Restorative Justice Circles» erfolgreich zur Anwendung (Konflikttransformation durch ein Wiedergutmachungsverfahren nach Dominic Barter). Mit «Restorative Circles» machen wir uns mutig auf den Weg, unsere Gemeinschaft darin zu unterstützen, Konflikten Raum zu geben, sie konstruktiv zu bearbeiten und aus ihnen zu lernen.

2014

Erste Schritte in Richtung «Sociocracy 3.0». Auf der Suche nach Möglichkeiten, unsere Schule zu einer co-kreativen, lernenden Organisation umzumodellieren, finden wir mit der soziokratischen Organisationsform eine für uns passende Struktur, welche auch unsere Grundlagen und Werte widerspiegelt.

2019

Beginn der vollständigen Umsetzung der soziokratischen Kreisstrukturen und Konsentrunden, so wie wir sie jetzt in unserem Schulalltag anwenden.

2025

Die itw feiert ihr 30-jähriges Wirken mit aktuellen und früheren Schüler*innen, Mitarbeitenden und sonstigen Freunden der Schule.

Und hier stehen wir heute!

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Integrale Tagesschule Winterthur
Nelkenstrasse 1, 8400 Winterthur

Telefon: 052 212 29 60
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